Tantra-im-Alltag

RegelmĂ€ĂŸig Gruppe / Sangha?

Verschiedene AnsĂ€tze einer wöchentlichen Gruppe sind in den letzten Jahren in Leipzig im Sande verlaufen. Wenn das Interesse wieder zunimmt möchte ich einen neuen Versuch starten. Von dem folgenden Konzept bin ich immer noch ĂŒberzeugt und suche Gleichgesinnte. Wenn du Interesse hast, schreibe mir eine Mail oder ruf mich an.

Treffen

Mindestens 2x pro Monat. FĂŒr eine spĂŒrbare Entwicklung und wĂ€re wöchentlich sinnvoll.

Worum geht es?

Tantra-Dienstleistungsangebote gibt es viele, aber es gibt wenige Möglichkeiten Tantra im Alltag zu integrieren. Im Alltag möchten wir Gleichgesinnte treffen, uns austauschen und inspirieren, gemeinsam praktizieren und bestĂ€rken. Vielleicht haben wir in Workshops und Veranstaltungen außergewöhnlich schöne Erfahrungen gemacht, aber wir können das LebensgefĂŒhl nicht nach Hause mitnehmen. Tantra ist ein spiritueller Weg und eine Weltanschauung die Antworten auf viele Frage des Lebens bietet. Damit Tantra unser Leben nachhaltig bereichern kann, brauchen wir eine regelmĂ€ĂŸige Praxis und die Einbindung in unsere sozialen ZusammenhĂ€nge.

Die Idee ist, eine tantrische Gemeinschaft zu bilden, vielleicht vergleichbar den Buddhistischen Zentren oder dem Leben in einer aktiven Gemeinde. In der buddhistischen Terminologie wird so eine Gruppe „Sangha“ genannt, als Gemeinschaft der Praktizierenden. Dieses große Ziel verfolge ich langfristig.

ZunĂ€chst geht es darum einen vertrauten Kreis von Menschen entstehen zu lassen und uns in unserem spirituellen, emotionalen, geistigen und körperlichen Wachstum gegenseitig zu unterstĂŒtzen – individuell und als Gemeinschaft. Dabei wollen wir (ganz tantrisch) Lust und Freude entfachen und nutzen und so unsere Lebensfreude allgemein und zum Wohle aller steigern.

Was wird gemacht?

Aus der FĂŒlle von Techniken und Praktiken werden wir das raus suchen, was uns am meisten steigert. Ausgehend von der harmonischen Entwicklung von Körper, Geist und Seele. Entsprechend dem tantrischen Menschenbild wollen wir alle Chakras aktivieren und den Tempel der Seele pflegen. Wir werden den Umgang mit feinstofflichen Energien ĂŒben und begrenzende GlaubenssĂ€tze und Tabus ĂŒberwinden.

Konkret wird jeder Abend aufgebaut aus verschiedenen Modulen. Dazu gehören unter anderem:

  • Yoga und andere KörperĂŒbungen
  • Meditation und Pranayama
  • Mantra singen
  • Massage (Austausch mit oder ohne Anleitung)
  • Tantrische Rituale
  • Geistige Inspiration (VortrĂ€ge, Lesungen, …)
  • WahrnehmungsĂŒbungen
  • Kommunikation (GesprĂ€che, Forum, Talking-Stick, …)
  • MĂ€nner- und Frauenrunden.
  • Beteiligung an anderen Veranstaltungen, wie Tanzen

Jeder kann und soll sich einbringen und mit der Zeit und wachsendem Vertrauen wĂ€chst die Bedeutung der Gruppe auch fĂŒr jeden einzelnen.

Tantrische Werte und Ziele in der Gruppe?

Es gibt keine vorgegebenen Ziele im Tantra. Tantra wird sehr individuell erlebt und der Einzelne strebt vielleicht nach etwas. Erleuchtung? Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit? NondualitĂ€t? Streben nach „Überwindung des leidhaften Daseins“ (auch als Bodhi oder „Erwachen“ bezeichnet). Ziele können sich einzelne Vornehmen und in der Gemeinschaft zur UnterstĂŒtzung aufrufen. Ich habe z.B. das Ziel in den nĂ€chsten Jahren hier in Leipzig eine tantrische Gemeinde ins Leben zu rufen.

In der tantrischen Gemeinschaft geht es mehr um Ethik und gemeinsame Werte.  Das Wissen um gemeinsame (oder unterschiedliche) Werte erleichtert gemeinsames Handeln. Respekt und Selbstverantwortung sollten selbstverstÀndlich sein. Achtsamkeit und Transparenz in der Gemeinschaft stÀrken das Vertrauen. IntegritÀt und Konfliktlösungsbereitschaft lassen uns wachsen.

Leitung

Die Treffen werden zunĂ€chst geleitet von Helfried Lohmann, geboren 1963 und aufgewachsen in Hamburg. Studium der Informatik in Karlsruhe und Aufbau eines Kulturzentrums; Von 2001 bis 2007 Aufbau des Gemeinschaftsprojektes LebensGut-LĂŒbnitz. Seit 1996 auf dem tantrischen Weg. Ausbildung zum Tantra-Lehrer bei Secret-of-Tantra. Sexualtherapie-Ausbildung beim ZĂŒricher Institut fĂŒr klinische Sexologie und Sexualtherapie (Ziss), Psychotherapeutischer Heilpraktiker. Seit Oktober 2008 in Leipzig.

Die einzelnen Treffen sollen Geleitet werden, am besten von jeweils einem Mann und einer Frau. Eine Gemeinschaft lebt von der VielfĂ€ltigkeit. Alle Beteiligten sind eingeladen, selbst in die Leitungsverantwortung zu gehen und die eine oder andere Übung und besondere Inhalte einzubringen, so das eine Wechselnde Leitung entsteht.

Perspektivisch entwickelt sich vielleicht auch ein Vorbereitungskreis in dem Gemeinschaftlich die Gruppe weiter entwickelt wird.

Organisatorisches

Die Gruppe ist offen fĂŒr ernsthaft Interessierte. FĂŒr die Aufnahme ist die Einladung durch ein Gruppenmitglied und die UnterstĂŒtzung der Einladung durch andere erforderlich. ParitĂ€t von MĂ€nnern und Frauen wird versucht herzustellen.

Kontakt: Wenn Du neugierig geworden bist, ruf an oder schreibe ein Mail. Melde dich fĂŒr  einem offenen Abend an und schau, ob Du Dich mit den Menschen die Du triffst wohl fĂŒhlst. Ansprechpartner ist Helfried (Kontaktdaten siehe Webseite) oder evtl. andere Übungsleiter.

Kosten: Ein finanzieller Beitrag ist notwendig. Die Höhe richtet nach deinen Möglichkeiten und dem, was du sonst noch einbringen kannst. Knappes Geld soll kein Hinderungsgrund fĂŒr die Teilnahme sein, aber dann sollten wir schauen, wie das Energiegleichgewicht auf andere Weise aufrecht erhalten wird.

Mitbringen: Lockere Kleidung (in der Du Dich gut bewegen und bequem sitzen kannst. Z.B. zum Tanzen und Meditieren). Wenn Massage oder Rituale auf dem Programm stehen, brauchst Du einen Lunghi, ein großes Handtuch, Massage-Öl, ein kleines Tablett und ein Laken oder Tuch als Unterlage fĂŒr dein Lager.

Eine Anregung ist einen „Kraftgegenstand“, der dir emotional etwas bedeutet mitzubringen und fĂŒr die Dauer des Rituales auf dem „Altar“ zu legen, um ihn mit tantrischer Energie aufzuladen.