Tantra-in-Leipzig – Rundbrief 48 (Mai 2026)

Liebe Tantrika und liebe Freunde,

die letzten Regentage versüßen die Freude auf den Sommer. Ein Sommer voller Verlockungen … Festival-Besucher werden hin und her gerissen im Freizeitstress. Open-Heart, Cat & Cow, Integrales Sommertreffen … und vieles mehr. 

Vieles im Außen. Im Inneren spüre ich Verunsicherung. Verunsicherung in der Gesellschaft und in meiner Männlichkeit. Ich lasse die Verunsicherung zu und fühle. Ich erlebe lähmende Unentschlossenheit und fühle zarte Triebe, die sonst im Aktionismus vielleicht weniger als Licht des Bewusstsein kommen würden. 

Seit ich entschieden habe, die juristische Auseinandersetzung mit der Verwaltung nicht fortzusetzen, entsteht eine zarte Leichtigkeit und positive Feedbacks und gleichzeitig eine Angst, diese Chance in der gesellschaftlichen Debatte vertan zu haben.  

Und dann fordern mich wieder die alltäglichen Aufgaben, wie Seminarorganisation und Gemeinschaftsaufbau. 

Unsere nächsten Seminare und regelmäßigen Veranstaltungen:  siehe Home

Nachrichten

Das Verwaltungsgericht hat das Ordnungsamt in seiner patriarchal frauenfeindlichen Meinung bestätigt. Ich habe im Mai 2026 aufgegeben, die Frage juristisch zu klären, wie das Verhältnis meiner tantrischen, sexualtherapeutischen Arbeit zum ProstituiertenSchutzgesetz steht. Mein Vertrauen in eine unabhängige Justiz ist erheblich beeinträchtigt. Die persönlichen emotionalen, zeitlichen und finanziellen Belastungen in einem Streit gegenüber einer Institution, die im Sachsensumpf die Opfer verfolgt und die Täter geschützt hat, sind mir persönlich eine Nummer zu groß. Die Erfahrungen im Umgang mit dem Ordnungsamt haben mich radikalisiert. Es gab auch in der DDR-Diktatur eine Subkultur. Tantrische Konspiration ist wieder angesagt. In einem offenen Brief an den Bürgermeister gebe ich den Ball der demokratischen Auseinandersetzung zurück und bleibe Hoffnungsvoll für eine freie Kultur. Ich reagiere jetzt paradox und verschenke meine professionellen Tantramassagen. Mehr …

In einem Podcast von Wild-Life-Tantra sprechen Tandana, Chono und ich engagiert über Tantra, Gemeinschaft und Gesellschaft. Mehr …

Nach kritischen Rückmeldungen aus feministischer Perspektive versuche ich mich an einem positiven tantrischen Bild von Männlichkeit. Die Debatte gerne über Kommentare auf der Webseite (mal probieren). Mehr …

Im Rahmen der Mittwochs-Reihe im Yogaladen biete ich zukünftig mit dem Tantra-Salon Meditation und Futter für den Geist. Mehr…

Beim letzten Tantra-Einsteigerwochenende hatte ich ein neues Aha-Erlebnis zum Thema Liebe und Bedürfnisse. Wir sollten unseren eigenen inneren Kindern ihr Recht auf “unbedingte Liebe” erfüllen und es nicht von unseren Partnern erwarten. Mehr… 

Ich freue mich sehr über eine Einladung ins Anukan, wo ich am Sa 18.7. das Tantra-Ritual der Welle als Tagesworkshop anbieten darf.

Der Leipziger Kreis, von dem ihr seit Jahren hört, heißt jetzt Anahata-Sangha. Sangha ist ein Überbegriff über mehrere tantrische Gruppen in Leipzig, die oft noch generische Namen haben, so wie die “Sonntags-Sangha” sich seit vielen Jahren getroffen hat. Zum Tanzen, Singen, Schütteln, Männerkreis, Frauenkreis, Massieren und Meditieren kommen jetzt noch drei Formate hinzu. Unter der Leitung von Annelie  Ropes to relax und  Impro-Theater, jeweils Donnerstags um 18:30 und mit Helfried der TantraSalon mit Futter für den Geist und Meditation. 

Literaturtipp

Was mich in der Zwischenzeit inspiriert hat: 

Die Pinguin-Geschichte von Eckart von Hirschhausen habe ich als Hörbuch der öffentlichen Bibliothek genossen. “Der Pinguin, der fliegen lernte”. Zentrale Essenz ist: Wer im eigenen Element ist, ist schön. Für meine therapeutische Arbeit kam noch hinzu: Wenn ein Pinguin sich in der Wüste wieder findet, fragen viele Therapien: „Wie ist er dahin gekommen?” und “Was kann ihm hier helfen?”, aber die wichtigste therapeutische Frage muss lauten: „Wie kommt er so schnell wie möglich da weg?”  

Yoga Town von Danel Speck hat mir als Hörbuch der öffentlichen Bibliothek gute, spannende Unterhaltung gegeben mit Hintergründen aus dem spirituellen Feld und der Entwicklung seit den 1960er Jahren. 

Brutal fragile Typen von Ole Liebl habe ich in meiner Beschäftigung mit Männlichkeit mit Inspiration gelesen, auch wenn ich nicht alles Teile. Mehr…

Die aktuelle Fassung des Tantrakalender, siehe Tantrazentrum-Leipzig.de 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert