… in Arbeit …
Meine Erfahrungen mit dem Ordnungsamt haben mich radikalisiert. Die vielen Rückmeldungen von Freunden mit Diktaturerfahrung, die gar nicht auf die Idee gekommen wären, das Amt bezüglich Tantra irdendetwas zu fragen – im Gegensatz zu meinem Verständnis von demokratischer Mitbestimmung – werfen die Frage auf, wie wir unsere Räume vor amtlichen Übergriffen schützen können.
Tantra hat ja eine lange Geschichte der Konspiration, da im autoritär patriarchalen hinduistischem Indien Tantra meist im Verborgenen statgefunden hat. Diese Tradition sollten wir wieder aufgreifen.
Ich habe mich seit Corona kaum noch mit dem Thema beschäftigt, aber mit diesem Post möchte ich ein paar Gedanken sammeln, welche grundsätzlich bei unseren Treffen berücksichtigung finden können und sollten. Die Balance zwischen Herzoffenheit und Vertrauen auf der einen Seite und den Gefahren staatlicher oder patriarchaler Übergriffe auf der anderen Seite ist schwer zu halten. Das Amt möchte belogen werden, um nicht selbst denken zu müssen. Das Amt kann nur Repression. Kooperation scheint ihm fremd. Prostitution und verlogene Doppelmoral gehören unzertrennlich zum Patriachat, welches vom Ordnungsamt vertreten wird.
Allerdings möchte ich die Arbeit, nützliche und konkrete Verhaltensanforderungen zu sammeln, jetzt noch nicht machen, sondern erst mal eure Ideen dazu sammeln. Fühlt euch eingeladen in den Kommentaren oder als persönliche Nachricht.